|
Krippen, Kirchen, Weihnachtsmärkte Karneval und Köln gehören zusammen. Das weiß man. Aber Weihnachten – ist das nicht überall gleich? Mitnichten! Gastieren doch seit 1164 die Heiligen Drei Könige gerade in unseren Mauern. Und wo finden Sie, in Erinnerung an Bethlehem, einen Stern auf einer Kirchturmspitze, außer an unserer Kölner Königskathedrale? Übrigens ist Köln Partnerstadt von Bethlehem. Und man muss schon unter den Städten suchen, wenn man bei den Weihnachtsmärkten auf verschiedenen Plätzen mit je eigener Atmosphäre die Zahl acht erreichen will. Einer davon am Rheinufer auf einem Schiff. Besonders interessant ist der mittelalterliche Weihnachtsmarkt neben dem Schokoladen-Museum, mit einem wechselnden Programm von mittelalterlichen Handwerkskünsten bis zu Fackelprozessionen und possenhaften Weihnachtsspielen. Dazu natürlich in der Advents- und Nachweihnachtszeit die vielen Weihnachtskrippen besonders in den alten Kirchen der Innenstadt. Mit dem Lauf des Kirchenjahrs werden viele allerdings nur sukzessive auf- und auch wieder um- und abgebaut, angefangen mit der Verkündigung des Engels an Maria bis zur Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. Voran die große Domkrippe. Jede – ob die in St. Mariae Himmelfahrt, die in St. Maria in der Kupfergasse, in St. Maria Lyskirchen oder St. Maria im Kapitol (ja, Köln ist eine Marienstadt) – hat ihren eigenen Charakter. Kein Wunder, dass zur Kölner Weihnacht die Besucher nicht nur aus dem näheren Umfeld, sondern auch aus Belgien und den Niederlanden kommen. EmpfehlungEine Weihnachtsführung erklärt Ihnen in der Adventszeit in Verbindung mit einem Gang über einen der Weihnachtsmärkte bekannte und nicht mehr so bekannte Weihnachtsbräuche, deren Herkunft und Sinn heute meist vergessen ist. Eine Krippenführung zeigt Ihnen in durchweg drei Kirchen stilistisch unterschiedliche Krippen und versucht, Ihnen deren Hintergründe zu vermitteln. Zur eigenen Information der empfehlenswerte kleine Band von unserer bekannten Erzählerin in Köln: Plum, Yvonne, und Thomas Plum: Kölner Krippengänge: Ein Führer zu Weihnachtskrippen in Kirchen der Kölner Innenstadt. (mehrfach aufgelegt) Für Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen uns ganz einfach und unverbindlich über unser Kontaktformular Ihr Stadtstreicher Team |
|
Auf den Spuren der Heinzelmännchen Eine Führung für alle, die sich ihre kindliche Neugierde erhalten haben und wissen wollen, wie es zu der Sage von den Heinzelmännchen zu Köln und zu diesem schönen Traum von der guten, alten, doch unwiederbringlichen Zeit kam. Wir wollen dabei weder die Schneidersfrau diskriminieren noch uns von dem Dichter August Kopisch, der die Sage in eine so schöne Form gebracht hat, die tolle Gabe der Neugier austreiben lassen. Insgesamt eine kleine Zeitreise durch unsere Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in unsere Tage. (zuzüglich Museumseintritt: Erw. 4,20 €; erm. 2,10 €) Die schöne Gedichtfassung (Ballade) von 1836 des Malers und Dichters August Kopisch (1799–1853): Wie war zu Cölln es doch vordem, Mit Heinzelmännchen so bequem! Denn, war man faul:…. man legte sich Hin auf die Bank und pflegte sich: Da kamen bei Nacht, Ehe man’s gedacht, Die Männlein und schwärmten Und klappten und lärmten Und rupften Und zupften Und hüpften und trabten Und putzten und schabten….. Und eh ein Faulpelz noch erwacht,… War all sein Tagewerk….. bereits gemacht! Wie wir finden, eine sehr gelungene Version der Heinzelmännchen und mit Sicherheit eine der schönsten. |
|
Eine kurzweilige Wanderung durch die lange Stadtgeschichte Köln hat viele seiner alten Straßennamen bewahrt. Je nach Alter verweisen sie auf die römischen Jahrhunderte, auf die mittelalterliche Glanzzeit Kölns, auf das 19. oder 20. Jahrhundert. In jedem Fall finden wir in ihnen Alltagswelten, menschliches Handeln und auch menschliche Schicksale gespeichert. Eine wunderbare Überblicksführung. Zugleich eine gute Grundlage für Führungen durch das römische, mittelalterliche und das neuzeitliche Köln. |
Stadtgeschichtliche Einblicke aufgrund von alten Straßennamen und Stadtansichten. Köln schien nach der Stadterweiterung Ende des 19. Jahrhunderts sich endlich zu einer modernen Metropole zu entwickeln. Die irreversible Zerstörung im 2. Weltkrieg machte diesen Ansatz zunichte. Bilder aus der Vorkriegszeit zeigen im Vergleich zum heutigen Stadtkern zwar einige gelungene Bauten der Moderne, aber auch den ungeheuren Verlust an Urbanität.- Eine Führung eher für Kölner, die ihren alltäglichen Blick auf die Stadt etwas vertiefen wollen.
|
|
Stadtgeschichte aus Sage, Legende und Kolportage. Unsere Stadt mit ihrer 2000jährigen Geschichte hat etwas zu erzählen: Erfahrungen, Schreckgeschichten, Verdrängungen, hohe Erwartungen und Enttäuschungen. Unser gut zweistündiger Fußweg vom Römischen Nordtor zum Stadtgarten führt von der Römerzeit über das Mittelalter, das 17. Jh. und die Franzosen- und Preußenzeit bis in die Gegenwart, etwas abseits von konventionellen Routen und geeignet für weitere Entdeckungen.- Anschließend können Sie sich im Stadtgarten bei einem Glas Bier erholen. |
Was ließen uns die Römer zurück? Es ist erstaunlich, wie tief sich die vier Jahrhunderte der römischen Herrschaft am Rhein bleibend in unsere Stadtgeschichte eingeschrieben haben. Wie sehr allerdings auch die Eroberung der Stadt durch die Franken auf lange Zeit zu einem Verlust an Urbanität führte, die teils erst im 19.Jh. wiedergewonnen wurde. Je nach Wunsch kann die Führung mit einem Besuch des ehemaligen Statthalterpalastes (Prätorium) oder des sog. Ubier-Monuments verbunden werden. (Bei Besuch des Prätoriums zusätzl. Eintritt) Interessant ist auch eine ca. 3-stündige Wanderung vom ehemaligen römischen Nordtor bis zum sog. Ubier-Monument, auf der wir – unterbrochen durch eine Kaffeepause - die noch erhaltenen Spuren der ehemaligen römischen Stadtmauer aufsuchen. |
|
Nicht alle Städte haben einen „Prominentenfriedhof”. Auf Melaten finden wir die Grabstätten des um die Stadt in vielfältiger Hinsicht verdienstvollen Ferdinand Franz Wallraf, des Zeitungsverlegers Markus DuMont, des aus Italien zugezogenen Parfumeurs Johann Maria Farina, vieler Bankiers, wie etwa Salomon Oppenheim oder Wilhelm Ludwig Deichmann, Mitbegründer der Deutschen Bank; wir finden die Grabstätten von Erfindern, wie Nikolaus August Otto oder Eugen Langen, dem Konstrukteur der Wuppertaler Schwebebahn, von bedeutenden Unternehmern, von Schauspielern, verdienstvollen Oberbürgermeistern der Stadt, der großzügigen Stifterin Laura von Oelbermann und natürlich, zu Köln gehörend, die Gräber vieler „Karnevalisten“ Jahreszeitlich – im aufbrechenden Frühjahr, im Sommer, im sich verfärbenden Herbst –.bietet dieser Friedhof Melaten die unterschiedlichsten malerischen Eindrücke. Die zweihundertjährige Friedhofskultur in Verbindung mit der wechselnden Natur hat ihren eigenen Reiz. Aber sie lässt auch Stadtgeschichte und Familiengeschichte lebendig werden und zeigt auch den Wandel von einer zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch eindeutig christlich geprägten Todesvorstellung zu einer modernen Erinnerungskultur: den Wandel vom „Gottesacker“ in Verbindung mit dem Glauben an die Auferstehung der Toten zur Erinnerungsstätte für bedeutende Bürger der Stadt bis hin zum privaten, intimen Gedächtnis am Einzelgrab der uns werten Verstorbenen. Als Ferdinand Franz Wallraff zu Beginn des 19. Jahrhunderts die inzwischen mehrfach erweiterte Friedhofsanlage konzipierte, dachte er auch an einen Ort, der Schönheit mit Besinnung verbindet.
|
|
„Brauhausführungen” haben sich in Köln zum Schlager entwickelt; wiewohl es gar keine Brauhaus-, sondern Kneipen- oder Bierhausführungen sind. Und angesichts „sesshafter“ Gäste an den reservierten Tischen werden sie an den Wochenenden in der Altstadt mitunter auch zum Problem. Denken Sie nicht immer an die Salz- und Mühlengasse und versuchen Sie es vielleicht mal zwischen Dom und Eigelstein-Torburg Nicht so laut, nicht so schreierisch. Aber Sie sind in einem der interessantesten „Miljös”. Sie können natürlich auch selbst Ihre wünschenswerten Bierhäuser auswählen. Doch wählen Sie nach Möglichkeit einen Tag von Montag bis Donnerstag, da sonst je nach Jahreszeit die Reservierungen Vorrang vor Kurzbesuchen haben
(Getränke im Preis nicht enthalten) |
Spiritualität im Alltag Ein Rundgang mit wechselnden Orten unter der Frage, wie sich Spiritualität im Alltag einer Großstadt leben lässt. Eine „Führung“, die vom wechselseitigen Austausch lebt. (nur als Kleingruppe bis max. 7 Personen) |
Der Eigelstein Die Straße der römischen Legionäre, mittelalterlicher Pilgerprozessionen, des Einzugs Napoleons in die Stadt und nach 1945 des Schwarzmarkts und der Prostitution. Zwischen St. Kunibert und St. Ursula präsentiert sich auch heute noch eines der originellsten Veedel Kölns, mit besonderem Flair, voller Verzällcher und Originale, in dem ich seit Jahrzehnten lebe. |
Scheinbar eine Führung, die nur ein Veedel berührt. Jedoch ein Veedel, in dem sich auf engem Raum die Stadtgeschichte von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert demonstrieren lässt. Deswegen eine sehr beliebte Führung. Und wenn wir Glück haben, finden wir zum Abschluss einen Platz im Brauhaus Päffgen in der Friesenstraße. (Getränke im Preis nicht enthalten) |
|
Abendlicher Rundgang durch die Stadt. Angesichts der mehrjährigen Baustellen ein etwas ironischer Titel. Doch im abendlichen Lichterglanz wirkt unsere Stadt, wenn man die richtigen Wege wählt, nicht ganz so ernüchternd wie oft am Tag. Eine kleine Pause bei einem Glas Kölsch kann einkalkuliert werden. (Getränke im Preis nicht enthalten)
|
Einblicke in das mittelalterliche Köln. Köln war im Mittelalter die größte und reichste Stadt des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Allerdings auch bei einer großen Armut. Und es war trotz seiner Selbstbezeichnung als Sancta Colonia nie so fromm, wie es gesehen werden wollte. Den besten Einblick in dieses mittelalterlich Köln vermittelt das Stadtmuseum im alten Zeughaus: in Wirtschaft und Handel, in das städtische Alltagsleben mit der Spannung zwischen arm und reich, zwischen Diesseits und Jenseits und mit der Glaubensgewissheit, unter dem Schutz seiner Heiligen zu stehen. (Separater Museumseintritt: Erw. 4,20 €; erm. 2,10 €) |
Klar, normalerweise lebten Ritter auf einer Burg. Und davon gab es viele am Rhein. Aber in Köln ist meist alles etwas anders. Wie war das in Köln? Und wie wurde man überhaupt Ritter? - Am besten kann man das in Verbindung mit dem Stadtmuseum erklären. Eine beliebte Führung, in erster Linie für Sechs- bis Zehnjährige. (Bei Besuch des Stadtmuseums separater Eintritt: Erw. 4,20 €: erm. 2,10 €) |
Die letzten zwei Jahrhunderte des Eigelsteinviertels UKB – als Kürzel für Unter Krahnenbäumen immer noch der Mythos einer Straße und des Lebens in ihr bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, festgehalten in den Aufnahmen von Chargesheimer, beschrieben von Heinrich Böll, besungen von BAP und anderen und zuletzt eingefangen aus eigenem Erleben von Jürgen Raap in seinem Roman "Eigelstein-Blues".(2004). |
|
Sagen und Realität. Von der Römerzeit bis zur Gegenwart Der Dom – diese ewige Baustelle. Das großartigste Gotteshaus sollte es werden; doch manche denken, dass ein Fluch auf ihm liegt. Wandten sich die römischen Götter, die zuvor hier herrschten, gegen den Bau? Bot die Vermessenheit der Kölner dem Teufel einen Ansatz zur Sabotage? Oder ist den protestantischen Preußen, die im 19. Jahrhundert maßgeblich zum Weiterbau beitrugen, doch kein ungeteiltes Lob zuzusprechen?
Eine gute Vorbereitung auf eine Führung durch das Innere des Doms. |
Wandlungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart |
|
|